Interview: JUVE Steuermarkt – Zölle und Verrechnungspreise

Heike Riesselmann und Thomas Borstell berichten im aktuellen JUVESteuermarkt, wie Strafzölle und Protektionismus die Arbeit verändern:

  • Zollbelastungen treffen interne Lieferketten – Rund 80–90 % globaler Transaktionen sind konzernintern. Besonders Automotive, Maschinen- und Anlagenbau spüren die Auswirkungen.
  • Gegensätzliche Interessen – Zollbehörden wollen hohe, Finanzbehörden niedrige Verrechnungspreise. Ohne Abstimmung drohen Liquiditätsabflüsse, Produktionsstopps oder gar Strafrisiken.
  • Neue Komplexität – Detaillierte Kostenrechnungen, getrennte Rechnungen für Produkte und Services sowie „Quick Wins“ wie Vertragsprüfung und Unbundling helfen, Risiken zu minimieren.
  • Teamwork ist Pflicht – Zoll-, Steuer-, Controlling- und Produktionsteams müssen enger zusammenarbeiten und Systeme sowie Technologie anpassen.
  • Blick nach vorn – Protektionismus (USA, China) und mögliche EU-Gegenmaßnahmen machen klar: Das Thema bleibt.

Fazit: Unternehmen brauchen mehr Transparenz, bessere Abstimmung und flexible Systeme, um in einem zunehmend protektionistischen Umfeld handlungsfähig zu bleiben.

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